Flammkuchen Elsässer Art – einfach und gut

Schnin's Kitchen: Flammkuchen Elsässer Art

Herbstzeit ist Flammkuchenzeit. Ob mit oder ohne Federweißer muß jeder selbst entscheiden, Hauptsache lecker Flammkuchen und für mich persönlich am liebsten ganz klassisch.

Grundlage beim Flammkuchen ist ein sehr dünn ausgerollter, knuspriger Boden aus Brotteig und darauf braucht es für den traditionellen Flammkuchen Elsässer Art dann auch nur noch einige wenige Zutaten: eine Creme aus Sauerrahm, rohe Zwiebeln, Speck und einen Hauch Salz und Pfeffer. Der so belegte Fladen wird dann bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken.

Schnin's Kitchen: Flammkuchen Elsässer Art

Was ich ganz interessant finde: ursprünglich wurden Flammkuchen früher dazu genutzt, vor dem Brotbacken die Temperatur in Holzkohleöfen besser einzuschätzen. Wurden die Flammkuchen zu schnell dunkel, war der Ofen noch zu heiß und musste erst noch ein wenig abkühlen. Brauchten die sie zu lange, mußte noch etwas nachgefeuert werden. Der Name „Flammkuchen“ kommt daher, dass die Flammen im Ofen noch nicht vollständig ausgelodert waren, wenn er eingeschoben wurde. Im Französischen auch „tarte flambée“ genannt, wird der „flambierte Kuchen“ vor allem im Elsass, aber auch in der benachbarten Pfalz und in Baden als Spezialität serviert. Naja und zur Zeit eben auch sehr viel bei uns hier mitten im Rheinland, denn ich liebe, liebe, liebe Flammkuchen und könnte ständig welchen essen.

Wir haben mittlerweile natürlich auch schon Einiges an wirklich leckeren Varianten ausprobiert, aber landen irgendwie doch auch immer wieder beim Klassiker. Und der geht so:

Schnin's Kitchen: Flammkuchen Elsässer Art

Flammkuchen Elsässer Art

für 4 Personen:
Zutaten für den Teig:
1/2 Würfel frische Hefe (21g)
200ml lauwarmes Wasser
400g Mehl
1 TL Salz
Zutaten für den Belag:
150g durchwachsener Speck in Streifen
2-3 Zwiebeln (je nach Größe)
400g saure Sahne (oder Schmand oder 
Crème fraîche)
1 Ei
2 EL frische Petersilie, gehackt
Salz & Pfeffer

Schnin's Kitchen: Flammkuchen Elsässer Art

Rezept:
Für Flammkuchen Elsässer Art die frische Hefe in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser zerbröseln und unter Rühren auflösen, dann diese Mischung mit dem Mehl und dem Salz zu einem Teig verkneten. Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und den Hefeteig an einem warmen, nicht zugigen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er etwa die doppelte Größe erreicht hat.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden.

Die saure Sahne mit dem Ei, Salz und Pfeffer verrühren und eine Hälfte der geschnittenen Zwiebeln unterheben.

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche und möglichst mit bemehlten Händen gut durchkneten, in 4 gleich große Stücke teilen und mit einem bemehlten Nudelholz jeweils zu einem dünnen Fladen ausrollen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und jeweils 2 Teigfladen nebeneinander auf ein Blech geben.

Die Creme gleichmäßig auf den Fladen verstreichen und die restlichen Zwiebeln und die Speckstreifen darüber streuen. Die Flammkuchen im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen, mit etwas frischer Petersilie bestreuen und sofort heiß servieren.

Schnin's Kitchen: Flammkuchen Elsässer Art

Eine weitere und auch sehr beliebte, allerdings süße Variante wird mit Früchten wie Äpfeln oder Birnen und Zimt zubereitet. Ansonsten kann man sich bei Flammkuchen einfach nach Herzensliebe austoben. Ob Ziegenkäse mit Honig, Kürbis, Gemüse, Lachs,… – einfach mal ausprobieren, denn:

Drauf kommt, was schmeckt!

Was landet denn bei Euch auf den Flammkuchen? Eher klassisch oder auch gerne mal was anderes?

Laßt es Euch schmecken.

Alles Liebe, Schnin ♡

 

 

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