Kleine Ofenberliner mit Marmelade

Schnin's Kitchen: Kleine Ofenberliner mit Marmelade gefüllt

Berliner, Pfannkuchen, Krapfen oder Kreppel – egal, wie sie genannt werden, jeder mag sie und deshalb gibt es heute endlich mal ein Rezept für leckere Ofenberliner. Die Basis ist ein normaler Hefeteig, doch Ofenberliner werden im Ofen, nicht in heißem Fett im Topf ausgebacken. Fast genauso fluffig sind sie trotzdem, allerdings wesentlich fettarmer und deshalb bekömmlicher und man spart sich außerdem die Stinkerei in der Küche. Hier im Rheinland gehören sie zu Karneval einfach dazu, wie buntes Konfetti und Luftschlangen. Also ‚ran an den Backofen, schon morgen ist Altweiber, die jecken Tage beginnen und so einen klitzekleinen Ofenberliner kann man sich zwischendurch doch prima schnell mal in den Mund schieben.

Schnin's Kitchen: Kleine Ofenberliner mit Marmelade gefüllt

Kleine Ofenberliner

Zutaten für ca. 20 Stk.:
1/2 Würfel frische Hefe (20g)
125ml lauwarme Milch
50g Zucker
300g Mehl
1 Ei (M), zimmerwarm
1 Prise Salz
50g Butter, zimmerwarm
1 kleines Glas Marmelade (ohne Stückchen) als Füllung
1 EL flüssige Butter zum Bestreichen
Puderzucker

Schnin's Kitchen: Kleine Ofenberliner mit Marmelade gefüllt

Rezept:
Für die kleinen Ofenberliner die lauwarme Milch (30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen) mit dem Zucker verrühren, die frische Hefe hinein krümeln und rühren, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat. Mehl, das Ei und die Prise Salz in eine große Rührschüssel geben, die Hefemilch dazu geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Die weiche Butter zum Teig geben und einkneten, dann etwa weitere 10 Minuten kneten. Der Teig ist fertig geknetet, wenn er beginnt, sich vom Schüsselrand zu lösen.

Den fertigen Hefeteig abgedeckt (mit einem sauberen Küchenhandtuch) in der Schüssel 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ich lasse meine Hefeteige beispielsweise auf einem Hocker neben der warmen Heizung stehen, dabei Zugluft vermeiden, das mag er nämlich auch nicht.

Schnin's Kitchen: Kleine Ofenberliner mit Marmelade gefüllt

Den aufgegangenen Teig erneut kurz durchkneten, in 20 Stücke á 30g teilen und mit sauberen, bemehlten Händen zu kleinen, glatten Kugeln rollen. Die Teigkugeln auf zwei Backbleche mit Backpapier setzen und zugedeckt weitere 30-45 Minuten gehen lassen. Während der Wartezeit den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Die Ofenberliner etwa 15-17 Minuten backen, bis sie goldbraun sind, aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech etwas abkühlen lassen.

Schnin's Kitchen: Kleine Ofenberliner mit Marmelade gefüllt

Für die Füllung der Ofenberliner nehme ich eine Garnierspritze* (Bratenspritze, Krapfenspritze), man kann sich aber auch eine normale Spritze aus der Apotheke besorgen oder mit einem Strohhalm ein Loch vorbohren und die Füllung dann mit einem normalen Spritzbeutel mit langer, dünner Tülle in die Ofenberliner spritzen. Was die Füllung angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nehmt, was Ihr mögt: Marmelade, Pflaumenmus, Nutella, Eierlikörcreme. Meine Berliner habe ich diesmal mit selbst gemachter Pflaumenmarmelade gefüllt und ungefähr 100g dabei verbraucht.

Schnin's Kitchen: Kleine Ofenberliner mit Marmelade gefüllt

Lecker schmecken tun sie jetzt schon, aber damit sie auch noch hübsch aussehen, die Ofenberliner nun mit einem Küchenpinsel mit geschmolzener Butter einstreichen, etwas antrocknen lassen und dann gaaaanz dick mit Puderzucker bestreuen. Schneegestöber in der Küche, grad ganz passend zum Wetter draußen vorm Fenster (wobei das eher fieser Schneeregen ist) und zur aktuellen Runde „Ich back’s mir“ von Clara.

Frisch gebacken schmecken die Ofenberliner am besten, aber luftdicht verpackt bleiben sie auch noch 1-2 Tage lang fluffig und trocknen nicht aus.

Schnin's Kitchen: Kleine Ofenberliner mit Marmelade gefüllt

Viel Spaß beim Backen und laßt es Euch schmecken.

Helau, Alaaf oder was auch immer, Eure Schnin ♡

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5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Liebste Claretti,
      bei „ich back’s mir“ bin ich doch immer wieder gerne dabei. Leider schaffe ich es viel zu selten, aber ich gebe mir Mühe 🙂
      Lieben Gruß, Schnin

      PS: Ich hab‘ schon wieder übles Blogstweh <3

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