Möhren-Mandel-Pesto mit Wumms zum #pestostorm

Schnin's Kitchen: Möhren-Mandel-Pesto

Es gibt Dinge, die macht man einfach nicht & dazu gehört Eigenwerbung unter die Posts von Anderen setzen, erst recht keine kommerzielle. Macht man es doch, dann muß man auch mit einer entsprechenden Reaktion leben. Was dann am Ende auch irgendwann dazu führt, daß ich ein Möhren-Mandel-Pesto koche, aber erstmal weiter in der Geschichte…

Genau so erging es kürzlich einem großen Nudelhersteller, der dafür allerdings zum Glück keinen Shitstorm erntete, denn wüst drauf los schimpfen kann jeder. Statt dessen schloss sich eine ganze Reihe von Foodbloggern spontan zu einem #dishstorm zusammen & holte auf humorvolle Art mit dem sogenannten #Pestostorm zum Gegenschlag aus. Mit einem Augenzwinkern wurden von über 200 Bloggern eigene Pesto-Rezepte als Kommentar auf der entsprechenden Firmen-FB-Seite unter einem dortigen Pesto-Rezept gepostet.

Ich habe die Aktion & deren Entstehung von Anfang an live miterlebt & finde es klasse, was das Ganze für eine Eigendynamik entwickelte. Die Geschichte drum herum verbreitete sich rasend schnell & wurde sogar von einigen Medien spontan aufgegriffen, aber am besten gefällt mir, wie friedlich das Ganze ablief, ohne daß es irgendwo unter die Gürtellinie ging & unschön geworden wäre.

Ganz im Gegenteil entstand daraus sogar noch ein tolles Blog-Event, wofür mittlerweile noch etwa 100 neue Pesto-Rezepte kreiert wurden & außerdem spendet ein anderer Nudelhersteller als Dankeschön für unsere tolle Aktion im Namen des #Pestostorms 1000€ für die Stiftung Mittagskinder, was ich ganz toll finde.

 Auch ich habe mich natürlich hingesetzt & ein feines Pesto gezaubert, welches ich schon ewig auf dem Plan hatte:

Schnin's Kitchen: Möhren-Mandel-Pesto

 

Möhren-Mandel-Pesto

(Rezept für 4 Personen)

Zutaten:
500g Möhren, geschält gewogen
100g Mandeln, gehackt
100g Parmesan, gerieben
2 Schalotten
10 EL Öl
1 Chili
2 EL Zucker & etwas Salz
2 Knoblauchzehen
2 Spritzer Zitronensaft & 2EL Orangensaft
10g Basilikum

Zubereitung:

Die gehackten Mandeln ohne Fett bei mittlerer Hitze in einer Pfanne leicht goldbraun anrösten, herausnehmen & abkühlen lassen. Nicht verbrennen lassen, sonst schmeckt’s schnell bitter.

Die Schalotten (oder 1 große Zwiebel) schälen & würfeln, den Knoblauch schälen & fein hacken.

Die geschälten Möhren von Hand klein schneiden, grob reiben oder in einem Häcksler grob zerkleinern.

In einer großen Pfanne die Schalotten in 2 EL vom Öl glasig dünsten, Knoblauch & Möhren zugeben & ein paar Minuten weiter dünsten. Zuletzt den Zucker zugeben, schmelzen lassen & die Möhren sozusagen etwas karamellisieren. 2 Spritzer Zitronensaft zugeben & alles eine Weile abkühlen lassen.

Basilikum waschen & trocken schütteln, die Chili waschen, entkernen & sehr fein hacken.

In die abgekühlte Möhren-Zwiebel-Masse das restliche Öl, den Parmesan, das Basilikum, die Chili & die Mandeln geben & mit einem Pürierstab oder mit dem Häcksler der Küchenmaschine pürieren – ganz fein oder eher noch etwas stückig, je nach Geschmack.

Das Möhren-Mandel-Pesto abschließend mit Salz & etwas Orangensaft abschmecken.

Für 4 Personen 600g Pasta kochen, abgießen & dabei etwas Kochwasser auffangen. Das Möhren-Mandel-Pesto mit dem Kochwasser vermischen & unter die Nudeln rühren. Die Pasta auf Tellern anrichten & mit etwas geriebenem Parmesan & Basilikum dekoriert servieren.

Wird das Pesto nicht direkt gegessen, kann man es in einem sauberen Schraubglas, mit Öl bedeckt, im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahren.

Laßt es Euch schmecken.

Alles Liebe, Schnin ♡

Pesto-Banner

Weitere Infos zum #Pestostorm & alle gesammelten Rezepte zum Blog-Event findet Ihr bei der Küchenchaotin.

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hey Janine,

    klingt ja wieder alles sehr lecker. Von dem Dishstorm hatte ich auch schon gehört. Schön, wie die letzt endlich reagiert haben. Freut mich, dass es so glimpflich abgelaufen ist.

    Lg Mel

    • Liebe Mel,

      ja ja, dieser Dishstorm war ganz schön aufregend. Aus einem Bauchklatscher ins Fettnäpfchen kann doch etwas Positives entstehen & ob die Firma/Agentur wirklich etwas daraus gelernt hat, wird sich noch zeigen.

      Lg Schnin

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