Backen für Angeber – Schnin’s Kokosmeuterei

Ihr Lieben,

Backbuch auf Wanderschaft?

Backen für Angeber(innen) von Ruth Moschner?

Blog-Aktion von Bambi backt?

Sagt Euch alles nichts? Dann erstmal hier lesen. Ihr wisst, wovon ich rede? Dann dürft Ihr direkt weiterlesen.

Als ich von Rebecca’s toller Aktion gelesen hab, war die Backliste leider schon voll. Aber ich bin ja ein Optimist & hab mich von ihr auf die Nachrückliste setzen lassen. Tadaaa, es hat geklappt, ich darf auch. Kurzfristig wurde jemand gebraucht, der einspringt. Hab ich Zeit? Nein, eigentlich nicht. Mach ich’s trotzdem? Aber klar, sofort. 😉

Die Entscheidung, was ich backen soll, war aber nicht so einfach. Bei ein paar Rezepten dachte ich: „Schade, daß das schon weg ist.“ Allerdings wäre dann die Auswahl ja noch größer gewesen. Ein paar Mal hin & her geblättert, immer mehr meiner Post-its entfernt & letzten Endes war es eine Bauchentscheidung.

Für Euch & für Rebecca gibt es heut von mir:

„Kokosmeuterei“

Schnin's Kitchen: Kokosmeuterei

Zutaten für die Kokoscreme:
200g Kokosraspel
2 EL Speisestärke
200ml Kokosmilch (ich hab mehr genommen)
2 Eiweiß + 1 Eigelb
100g Puderzucker

Zutaten für den Teig:
2 Eier + 1 Eigelb
100ml Pflanzenöl
120g Zucker
150g Mehl

Zutaten für Glasur Variante 1 (fest & knackig)
100g Kokosfett
100g Puderzucker
50g Kakaopulver

Zutaten für Glasur Variante 2 (weich & cremig)
100ml Kokosmilch
100g Honig
50g Kakaobutter

Die Kokosraspel bei mittlerer Hitze in einer Pfanne anrösten, bis sie schön nach Kokos duften. Die Speisestärke gut unter die Kokosraspel mischen & alles mit der Kokosmilch ablöschen. Im Buch steht an dieser Stelle: „Die Kokoscreme zum Abkühlen zur Seite stellen.“ Nur war es bei mir absolut keine Creme, sondern bröselig trocken. Ich habe noch 2-3 Schuß Kokosmilch mehr dazu gegeben, bis die Raspel zumindest etwas aneinanderklebten.

Während die Masse abkühlt die 2 Eiweiße steif schlagen. Dann unter Rühren erst den Puderzucker & dann 1 Eigelb unterrühren. Den Eischaum vorsichtig unter die Kokosmischung heben & wieder kalt stellen.

Ofen vorheizen: 175°C (Umluft 150°C)

In einer zweiten Schüssel 2 Eier & 1 Eigelb mit dem Öl & Zucker 2 Minuten schaumig rühren, dann das Mehl unterheben. In eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Brownie- oder Kastenform geben. Bei mir war es die gefettete Browniebackform.

Die Kokosmasse vorsichtig nach & nach gleichmässig auf den Teig geben, glatt streichen & dann für ca. 40-50 Minuten in den Ofen.

Kuchen nach erfolgreicher Stäbchenprobe aus dem Ofene nehmen & in der Form auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.

Schnin's Kitchen: Kokosmeuterei

Nun geht’s zur Glasur.

Es gibt 2 Varianten: fest & knackig oder weich & cremig.

Ich hab mich erst an Variante 1 versucht. Mein Tip: erst das Kokosfett schmelzen, dann den Puderzucker hineinsieben(!!!), zum Schluß den Kakao unter- & alles glatt rühren. Über den Kuchen gießen & fest werden lassen. Wärend ich nämlich noch versucht habe, meine Puderzucker-Klümpchen rauszurühren, ist mir die ganze Masse karamellisiert.

Da dann der restliche Puderzucker nicht mehr für einen zweiten Versuch ausreichte ging der Test weiter mit Glasur Nummer 2, weich & cremig:

Kokosmilch & Honig in einem Topf erwärmen, Kakao unter- & alles zu einer glatten Masse verrühren. Über den den Kuchen geben & fest werden lassen.

Soweit zur Beschreibung. Problem 1: es fehlt eine genauere Angabe zum Honig. Weich oder fest? Ich habe recht festen genommen, zum Glück. Denn da wären wir schon bei Problem 2: es ist gar keine Glasur geworden, sondern total dünnflüssig, die Hälfte hat der Kuchen aufgesogen, die andere Hälfte lief an den Rändern zwischen Kuchen & Backform. Da war leider nichts mit weich & cremig & beim Schneiden der Kuchenstückchen hat es die Schokolade unschön überall hingeschmiert, nicht so schön für’s Auge also. Problem 3: wie passen die Beschreibungen „weich & cremig“ & „Glasur … fest werden lassen“ zusammen?

Aufgrund dieser Erfahrung würde ich Euch deshalb eher zu Glasur Nr.1 raten.

Schnin's Kitchen: Kokosmeuterei

Alles in allem (wir sollen ja ehrlich sein) ein ganz leckerer, solider Kokosblechkuchen, aber er hat mich jetzt nicht von den Socken gerissen. Zur Anforderung mit dem Angeben: da sind andere Rezepte im Buch eher geeignet, denke ich.

Aber wie gesagt, lecker war er trotzdem. 🙂

***

Liebe Rebecca,

danke, daß ich bei diesem Event dabei sein durfte.

Es ist spannend, all die Blogposts der Teilnehmer zu lesen. Auch in den Notizen zu stöbern, die die bisherigen Bäckerinnen im Buch gemacht haben, fand ich unheimlich interessant. Ruth macht sich morgen auf die Reise zur nächsten Back-Station & ich bin gespannt auf alles, was noch kommt.

Alles Liebe, Schnin

***

Schnin's Kitchen: Kokosmeuterei

Rezept aus dem Buch: Backen für Angeber(innen) von Ruth Moschner

Blogevent „Backbuch auf Wanderschaft“ von Bambi backt

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Huhu,

    ach schade, dass du Problemchen mit dem Rezept hattest! Zum Angeben sieht wirklich anders aus, da darf keine Schoki rumschmieren. 😀 Aber lecker schaut das Stückchen trotzdem aus und ich danke dir sehr für deine Teilnahme und deinen hübschen Text! Es hat mich gefreut, dass du dabei warst und so schnell einspringen konntest! 🙂

    Liebe Grüße
    Rebecca von bambi backt

    • Hallo Rebecca,

      ich hab schon nach jedem Schnitt das Messer abgewaschen, aber hat auch nichts genutzt. 🙁
      Naja, hat ja trotzdem geschmeckt & trotzdem Spaß gemacht. 🙂

      Danke, daß ich dabei sein durfte.

      Lg Schnin

  2. Hach schön, dass es dich gut erreicht hat, schade, dass dich das Rezept nicht aus den Socken gehauen hat, aber so ist das ja manchmal. Lecker schaut es aber trotzdem aus.
    Liebe Grüße

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